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🌕 Mondphasen & Mondereignisse

Vollmond: 3. Januar, 11:02
Neumond: 18. Januar, 20:52
PerigÀum: 1. Januar (360.350 km)
ApogÀum: 13. Januar (405.436 km)

Der Januar beginnt mit einem Vollmond dicht nach dem MondperigĂ€um – der Mond wirkt dadurch leicht grĂ¶ĂŸer und heller. In der Monatsmitte folgt ein Neumond mit besonders dunklen NĂ€chten.

 

🌌 Wichtige Planetenkonstellationen

Jupiter Opposition: 10. Januar → Jupiter ist die ganze Nacht sichtbar und erreicht mit -2.7 mag seine grĂ¶ĂŸte Helligkeit.
Mars Konjunktion: 9. Januar → Mars steht hinter der Sonne, Beobachtungen sind nicht möglich.
Venus: Obere Konjunktion am 6. Januar; ApogĂ€um am 8. Januar → Beobachtungen sind nicht möglich.
Merkur: ApogĂ€um am 15. Januar, Obere Konjunktion am 21. Januar, Beobachtungen sind nicht möglich.


    🌠 Meteore

    Quadrantiden-Maximum: 4. Januar - Die Quadrantiden gehören zu den stĂ€rksten Strömen des Jahres. Sie bieten Anfang Januar ein kurzes, aber intensives Himmelsschauspiel mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Der scheinbare Ursprungspunkt liegt im Sternbild BĂ€renhĂŒter (Bootes). Der Name leitet sich vom heute veralteten Sternbild "Mauerquadrant" (Quadrans Muralis) ab, das frĂŒher in diesem Himmelsbereich verzeichnet war. 


      🌞 Weitere Ereignisse

      Sonnen-PerigÀum: 3. Januar (0,9833 AE oder 147 Millionen km)
      Carrington Rotation 2307: 23. Januar


        astronews.com - Aktuelle Meldungen

        • TanDEM-X: Sicherer Flug durch den geomagnetischen Sturm
          Schwere geomagnetische StĂŒrme fĂŒhrten im MĂ€rz und Mai 2024 erstmals zu BeeintrĂ€chtigungen des Betriebs der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X, die im Formationsflug die Erde umkreisen. Daraufhin wurde beim DLR ein neues Verfahren entwickelt, das den Satellitenbetrieb auch bei extremen MagnetstĂŒrmen gewĂ€hrleistet. Es hat sich bereits bewĂ€hrt. (23. Juni 2026)
        • Lucy: Detaillierter Blick auf Asteroid Donaldjohanson
          Der VorĂŒberflug der NASA-Sonde Lucy an Asteroid (52246) Donaldjohanson im Jahr 2025 gewĂ€hrte der Wissenschaft einen ganz neuen Blick auf den ungewöhnlichen BinĂ€rkörper, der die Sonne in 358 Millionen Kilometer Entfernung in 3,7 Jahren umkreist. Offenbar war auf dem rund 8,8 Kilometer großen Asteroiden frĂŒher sogar Wasser vorhanden. (22. Juni 2026)
        • ExoMars: Wie sich Lebensspuren auf dem Mars finden lassen könnten
          Ab 2030 soll der ESA-Rover Rosalind Franklin auf dem Mars nach Überresten von Leben suchen. Jetzt hat ein Forschungsteam im irdischen Labor erfolgreich nachvollzogen, wie das mit Bordmitteln auf dem Mars gelingen kann. Als Testmaterial diente eine Meteoritenprobe. Dabei stellten sie auch etwas Unerwartetes fest. (19. Juni 2026)
        • Galactic Centre Excess: Signal Dunkler Materie nicht ausgeschlossen
          Könnte es sich bei dem schwachen, kugelförmigen Leuchten von Gammastrahlen im Zentrum der Milchstraße um ein Signal der Dunkle Materie handeln? Dieser sogenannte "Galactic Centre Excess" fasziniert die Wissenschaft seit mehr als einem Jahrzehnt. Eine neue Studie zeigt nun, dass eine ErklĂ€rung durch Dunkle Materie derzeit zumindest nicht ausgeschlossen werden sollte. (18. Juni 2026)
        • GOVSATCOM: Erster Spatenstich fĂŒr GOVSATCOM-Hub in Köln
          Mit dem Spatenstich am 16. Juni 2026 am Standort Köln des Deutschen Zentrums fĂŒr Luft- und Raumfahrt startet der Bau eines zentralen europĂ€ischen Knotenpunkts fĂŒr sichere Satellitenkommunikation. Der sogenannte GOVSATCOM-Hub (Governmental Satellite Communications) wird kĂŒnftig eine zentrale Rolle fĂŒr die Sicherheit Deutschlands und Europas einnehmen. (17. Juni 2026)
        • Außerirdisches Leben: Lebensfreundlichkeit von Planeten neu denken
          In einem neuen Sonderforschungsbereich soll die Suche nach Leben im All neu gedacht werden: So will man erforschen, wie lebensfreundliche Welten entstehen, wie Spuren von Leben nachweisbar bleiben und was kĂŒnftige Missionen zu Mond und Mars erfordern und berĂŒcksichtigen mĂŒssten. Dabei sollen auch sozial- und geisteswissenschaftliche Aspekte und ethische Fragen mit einbezogen werden. (16. Juni 2026)
        • Supernovae: Neue Hinweise auf Elemententstehung in der Tiefsee
          In einer Mangankruste aus der Tiefsee wurden erstmals seltene radioaktive Isotope nachgewiesen, die neue Einblicke in die Entstehung der schwersten Elemente in unserer kosmischen Nachbarschaft liefern. Das letzte große astrophysikalische Ereignis in der NĂ€he unseres Sonnensystems, das solche Elemente erzeugt haben könnte, liegt danach mindestens 100 Millionen Jahre zurĂŒck. (15. Juni 2026)
        • RelativitĂ€tstheorie: Gravastern statt Schwarzes Loch?
          Der Kollaps eines Sterns am Ende seiner Entwicklung könnte statt zu einem Schwarzen Loch auch zu einem extrem kompakten Stern fĂŒhren, einem sogenannten Gravastern, der von außen einem Schwarzen Loch Ă€hnelt. Nach Ansicht zweier theoretischer Physiker sei es sogar möglich, dass im Inneren des kollabierenden Sternes ein neues Mini-Universum entsteht. (12. Juni 2026)
        • JWST: Morgen- und AbenddĂ€mmerung auf dem Gasriesen WASP-121 b
          Mithilfe des Infrarot-Weltraumteleskops James Webb entdeckten Forschende jetzt deutliche Unterschiede in der AtmosphĂ€re zwischen der morgendlichen und abendlichen Übergangszone des ultraheißen Gasplaneten WASP-121 b. Diese betreffen etwa die Temperatur und die chemische Zusammensetzung. Nun sollen weitere Planeten auf diese Weise untersucht werden. (11. Juni 2026)
        • Artemis: ESA-Astronaut Parmitano wird Pilot von Artemis III
          Die NASA hat gestern die Besatzung fĂŒr die Artemis-III-Mission vorgestellt, zu der auch der italienische ESA-Astronaut Luca Parmitano als Pilot gehören wird. Die ESA unterstĂŒtzt diesen Testflug in der Erdumlaufbahn zudem mit dem dritten europĂ€ischen Servicemodul. Ziel von Artemis III soll es sein, die Rendezvous- und AndockfĂ€higkeiten im Vorfeld kĂŒnftiger Mondlandemissionen zu testen. (10. Juni 2026)
        • Elemententstehung: KĂŒnstliche Intelligenz hilft bei Erforschung von Neutronensternkollisionen
          Mithilfe eines neuartigen Simulationsmodells ist es einem internationalen Forschungsteam gelungen, sich dem VerstÀndnis der Elemententstehung in stellaren Events wie beispielsweise Neutronensternverschmelzungen weiter anzunÀhern. Zum ersten Mal kam dabei Deep Learning mithilfe eines neuronalen Netzwerks zum Einsatz. (9. Juni 2026)
        • MAVEN: NASA erklĂ€rt Marsmission fĂŒr beendet
          Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat ihre Marsmission MAVEN offiziell fĂŒr beendet erklĂ€rt. Das Team hatte letztmals im Dezember Kontakt zur Sonde, eine Untersuchung kam nun zu dem Schluss, dass die Mission nicht mehr wiederbelebt werden kann. Der Grund fĂŒr den Ausfall liegt allerdings weiter im Dunklen. MAVEN hatte mehr als elf Jahre den Mars umrundet. (8. Juni 2026)
        • Scout: SOVA-S soll die Dynamik der oberen AtmosphĂ€re erforschen
          Ab 2030 soll der Kleinsatellit SOVA-S die Dynamik der oberen AtmosphÀre erforschen. Der Missionsvorschlag, an dem auch deutsche UniversitÀten beteiligt sind, setzte sich jetzt gegen mehrere konkurrierende Projekte durch und soll im Rahmen des Scout-Programms der europÀischen Weltraumorganisation ESA realisiert werden. (5. Juni 2026)
        • HETDEX: Ein halbes Petabyte Daten aus dem jungen Universum
          Was ist die Dunkle Energie, die dafĂŒr verantwortlich ist, dass sich unser Universum immer schneller ausdehnt? Eine Antwort könnten Daten eines der grĂ¶ĂŸten optischen Teleskope der Welt liefern, die im Rahmen des Hobby-Eberly Telescope Dark Energy Experiment gesammelt wurden. Nun hat das Team ein halbes Petabvte an Daten des Projekts veröffentlicht und hofft auf spannende Ergebnisse. (4. Juni 2026)
        • Kleine Magellansche Wolke: Satellitengalaxie wird von grĂ¶ĂŸerer Nachbarin verzerrt
          Neue Messungen von Sternbewegungen in der Kleinen Magellanschen Wolken haben ergeben, dass sich die Satellitengalaxie der Milchstraße aufgrund von Wechselwirkungen mit der Großen Magellanschen Wolke ausdehnt und nicht im Gleichgewicht befindet. Sie wird offenbar sogar in ihrem zentralen Bereich durch die Gravitationswechselwirkungen auseinandergezogen und verzerrt. (3. Juni 2026)
        • Satelliten: Effiziente KĂŒhlung im All dank rauer OberflĂ€chen
          Die KĂŒhlung der Elektronik von Satelliten im Weltraum ist aufgrund des Vakuums im All extrem anspruchsvoll. WĂ€rmeleitung ist nicht möglich, es bleibt lediglich die Abstrahlung von WĂ€rme in den Weltraum. Um die WĂ€rmeabfuhr von Satellitenkomponenten und RaketendĂŒsen zu verbessern wurden nun OberflĂ€chen mittels Femto- und Nanosekundenlasern bearbeitet. (2. Juni 2026)
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