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Der Dezember 2025 bietet gleich zwei lohnenswerte Meteorschauer, die besonders für Hobbyastronomen und Sternenbeobachter interessant sind:
⭐ Geminiden
Aktivitätszeitraum: etwa vom 7 bis 17. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2025.
Meteorrate: Unter guten Bedingungen sind bis zu 120–150 Meteore pro Stunde möglich.
Himmelsrichtung / Radiant: Die Meteore scheinen aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen.
Beobachtungstipps:
Beginne nach Einbruch der Dunkelheit mit der Beobachtung, der spektakulärste Zeitraum liegt rund um Mitternacht.
Suche dir einen möglichst dunklen, lichtarmen Ort und richte den Blick nicht direkt auf den Radianten – Meteore erscheinen oft im Randbereich des Himmelsfeldes und wirken spektakulärer, wenn der Blick weit schweifen kann. Wärme Kleidung und eventuell eine Decke mitnehmen.
⭐ Ursiden
Aktivitätszeitraum: etwa vom 17. bis 26. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2025.
Meteorrate: In der Regel deutlich ruhiger als bei den Geminiden — man darf mit rund 5–10 Meteoren pro Stunde rechnen.
Beobachtungstipps
Wie immer gilt: raus aus der Stadt, mit freiem Blick zum Himmel — ein dunkler, ruhiger Standort erhöht die Wahrscheinlichkeit für meteorische Überraschungen.
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Am 30. Juni 2025 habe ich unsere Sonne im charakteristischen H-alpha-Licht bei 656,28 Nanometern aufgenommen – einer Wellenlänge, die von angeregtem Wasserstoff stammt. In dieser schmalen spektralen Linie treten Strukturen der Sonnenatmosphäre deutlich hervor, wie Filamente, Protuberanzen und aktive Regionen auf der Chromosphäre.
Die Aufnahme entstand mithilfe des selbstgebauten Spectroheliographen SolEx, der es ermöglicht, gezielt bestimmte Wellenlängen des Sonnenlichts herauszufiltern. Insgesamt wurden sechs Scans miteinander verrechnet, um eine besonders hohe Auflösung und Detailtreue zu erreichen. Weitere Informationen zum SolEx findest du hier.
Das hier gezeigte Bild wurde nachträglich invertiert, um einen verbesserten plastischen Eindruck (3D-Effekt) der Strukturen zu erzielen, und anschließend farblich eingefärbt (das Originalbild liegt in Graustufen vor).
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Die Anwendung von Pixelverschiebungen bei der Verarbeitung von H-Alpha-Bildern mit dem Spektroheliographen ermöglicht es, verschiedene Bereiche des Sonnenspektrums gezielt zu untersuchen und somit Phänomene wie Filamente und Protuberanzen in Bezug auf ihre Blau- oder Rotverschiebung detailliert zu analysieren.
JSol’Ex - ein Programm zur Verarbeitung von Solaraufnahmen - bietet die Möglichkeit, durch Anpassung des Pixel-Shifts auch abseites der eingestellten Wellenlänge Auswertungen vorzunehmen. Standardmäßig identifiziert die Software die dunkelste Linie im Spektrum und rekonstruiert das Bild basierend auf diesem Zentrumspunkt. Durch die stufenweise Veränderung des Pixel-Shifts können blau- und rotverschobene Anteile der Wasserstofflinie erfasst werden.
Weiterlesen: Pixel-Shift-Technik zur Darstellung von Blau- und Rotverschiebung in H-Alpha
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Die Sonne ist ein faszinierendes Objekt. Ihre Oberfläche ist ständig in Bewegung und ihre Aktivität kann uns spannende Einblicke in die Dynamik unseres Sterns liefern. Um diese Phänomene genauer zu untersuchen, habe ich mich entschlossen, einen eigenen Spektroheliographen zu bauen.
Was ist ein Spektroheliograph?
Ein Spektroheliograph ist ein optisches Gerät, das es ermöglicht, die Sonne in einem extrem schmalen Wellenlängenbereich zu beobachten. Dadurch werden Strukturen sichtbar, die in unterschiedlichen Schichten der Sonnenatmosphäre liegen. Während die H-Alpha-Linie vor allem Details der Chromosphäre zeigt, lassen sich in der Kalzium-K-Linie Prozesse in der höheren Photosphäre und unteren Chromosphäre beobachten. Mit diesem Instrument kann man Sonnenflecken, Protuberanzen und Filamente mit beeindruckender Detailtreue erfassen.
Weiterlesen: Mein selbstgebauter Spektroheliograph – Die Sonne im neuen Licht
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Auf der Torino-Skala, die das Risiko eines Einschlags bewertet, wurde 2024 YR4 mit Stufe 3 eingestuft. Dies bedeutet, dass er besondere Aufmerksamkeit von Astronomen erfordert, aber keine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit besteht. Solche Einschätzungen können sich mit weiteren Beobachtungsdaten ändern – in der Vergangenheit sind die meisten Asteroiden mit anfänglich höheren Wahrscheinlichkeiten später von der Risikoliste gestrichen worden.
Weiterlesen: Asteroid 2024 YR4 - Eine Bedrohung für die Erde?