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astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Chemie: Wie aus unbelebter Natur Leben werden kann
    Wie entsteht Leben? Eine unlĂ€ngst vorgestellte Studie hat sich mit der Frage befasst, wie aus einfachen Bausteinen ĂŒber viele Zwischenschritte Systeme entstehen, die Informationen speichern, sich replizieren und schließlich Funktionen ausfĂŒhren können. Die Untersuchung wirft einen neuen Blick auf den Übergang von der unbelebten zur belebten Natur. (12. Mai 2026)
  • Dunkle Materie: Auf der Spur der geheimnisvollen Z’-Bosonen
    Seit vielen Jahren sucht die Astronomie und Teilchenphysik nach Partikeln der Dunklen Materie. Eine jetzt vorgestellte Studie liefert nun neue Erkenntnisse zu bisher unerforschten Dunkle-Materie-Kandidaten und auch ĂŒber einige Teilchen, ĂŒber deren Existenz bislang nur spekuliert wurde, da sie nicht im Standardmodell der Teilchenphysik enthalten sind. (11. Mai 2026)
  • ZTF: Deutsche Institute beteiligen sich an der Zwicky Transient Facility
    In Görlitz entsteht gerade das Deutsche Zentrum fĂŒr Astrophysik (DZA). Nun ist das neue Forschungszentrum offiziell der Zwicky-Transient-Facility-Partnerschaft beigetreten. Zusammen mit weiteren Partnern in Deutschland will man die einmaligen Daten zu plötzlich auftretenden PhĂ€nomen am Himmel fĂŒr die eigenen Forschungen nutzen. (8. Mai 2026)
  • Messe: 41. Astronomie- und Techniktreff in Essen
    Einmal im Jahr pilgern viele Amateurastronominnen und Amateurastronomen aus Deutschlands und umliegenden LĂ€ndern nach Essen. Die Ruhrgebietsmetropole wird dann nĂ€mlich zum Mekka fĂŒr die Amateurastronomie - in einer Schule der Stadt veranstaltet die örtliche Walter-Hohmann-Sternwarte den Astronomie- und Techniktreff, kurz ATT. Am Sonnabend ist es wieder so weit. (7. Mai 2026)
  • eROSITA: Das kosmische Gas am Rand von Galaxienhaufen
    Mithilfe von Daten des Röntgenteleskops eROSITA gelang ein entscheidender Fortschritt bei der Kartierung baryonischer Materie im Universum. So konnte heißes, durch Stoßprozesse aufgeheiztes Gas nachgewiesen werden, das sich weit ĂŒber die bislang untersuchten Grenzen von Galaxienhaufen hinaus erstreckt. Dies liefert wichtige Hinweise auf den Wachstumsprozess großrĂ€umiger Strukturen. (6. Mai 2026)
  • Missionsplanung: Der optimale Weg einer Sonde zu mehreren Zielen
    Wie plant man eine Raumfahrtmission, bei der mehrere Himmelskörper besucht werden sollen? Ein Forschungsteam entwickelte nun einen exakten mathematischen Lösungsansatz. Die Methoden zur EntscheidungsunterstĂŒtzung an der Schnittstelle von Wirtschaftswissenschaft und Mathematik könnten Raumfahrt und auch die Verkehrsplanung auf der Erde voranbringen. (4. Mai 2026)
  • James Webb: Die OberflĂ€chenbeschaffenheit einer nahgelegenen Supererde
    Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop James Webb haben ergeben, dass der 48,5 Lichtjahre entfernte Gesteinsplanet LHS 3844 b eine dunkle, heiße OberflĂ€che besitzt und ĂŒber keine AtmosphĂ€re verfĂŒgt. Zudem dĂŒrfte seine OberflĂ€che aus Basalt oder Mantelgestein bestehen und schon ĂŒber einen langen Zeitraum hinweg geologisch inaktiv gewesen sein. (4. Mai 2026)
  • Der Sternhimmel im Mai 2026: Venus als heller Abendstern am FrĂŒhlingshimmel
    Es ist FrĂŒhling, auch am Himmel, der von den typischen FrĂŒhlingssternbildern geprĂ€gt ist. Sogar erste Hinweise auf den kommenden Sommer lassen sich bereits entdecken. Unser Nachbarplanet Venus wird zum strahlenden Abendstern: Außer Mond und Sonne ist aktuell kein Objekt am Himmel heller - auch nicht der Gasriese Jupiter, der sich allmĂ€hlich vom Abendhimmel zurĂŒckzieht. (1. Mai 2026)
  • Kernphysik: Langsame Ionen und die Elemententstehung im Urknall
    Einem internationalen Forschungsteam ist ein wichtiger Meilenstein fĂŒr die Astrophysik gelungen: Im Speicherring CRYRING@ESR in Darmstadt konnten erstmals Kernreaktionen bei so niedrigen Energien gemessen werden, wie sie auch im Inneren von Sternen herrschen. In Zukunft hofft man daher, die Entstehung der Elemente im Universum experimentell noch genauer untersuchen zu können. (30. April 2026)
  • Lichtverschmutzung: Bedeutender Einfluss auf Nahrungsnetze an Flussufern
    Die zunehmende Lichtverschmutzung ist nicht nur ein Problem fĂŒr die Astronomie, sondern kann auch ganze Ökosysteme beeinflussen. Das zeigte erneut eine jetzt vorgestellte Studie, die sich mit dem Einfluss von Licht auf GewĂ€sser und angrenzende Bereiche befasst. Lichtverschmutzung stört danach das Ökosystem sogar stĂ€rker als invasive Arten. (29. April 2026)
  • PLATO: PlanetenjĂ€ger könnte das Geheimnis von Wolken auf heißen Gasriesen lĂŒften
    Im kommenden Jahr soll die ESA-Mission PLATO starten und vom zweiten Lagrangepunkt aus vor allem nach erdĂ€hnlichen Planeten suchen. Eine jetzt vorgestellte Studie zeigt, dass sich PLATO auch zur Untersuchung der AtmosphĂ€ren von heißen Gasplaneten einsetzen lassen sollte. PLATO könnte dabei entsprechende Beobachtungen von James Webb ergĂ€nzen. (28. April 2026)
  • Myon: Verhalten im Einklang mit Standardmodell
    Die magnetischen Eigenschaften des Myons beschÀftigen die Elementarteilchenphysik schon lÀnger, hatten doch hartnÀckige Diskrepanzen zwischen Theorie und Experiment auf die mögliche Existenz einer neuen Physik jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik hingewiesen. Neue Berechnungen haben jetzt aber die Unstimmigkeiten zwischen Theorie und Experiment beseitigt. (27. April 2026)
  • Erde: Die Schwankungen der Erddrehung im Visier
    Im Alltag fĂ€llt es kaum auf, doch ist die Drehung der Erde um die eigene Achse nicht konstant, sondern durch verschiedene Faktoren stĂ€ndigen Schwankungen unterworfen. Eine neue Forschungsgruppe will diese Schwankungen nun möglichst prĂ€zise messen. Die Daten tragen zu einem besseren VerstĂ€ndnis des Systems Erde bei und sind eine wichtige Grundlage fĂŒr die Navigations- und Satellitentechnologie. (24. April 2026)
  • James Webb: Hinweise auf Wassereiswolken auf fernem Gasplaneten
    Mithilfe des James Webb Space Telescope wurde jetzt eine Entdeckung gemacht, die die Grenzen vieler aktueller Modelle von ExoplanetenatmosphĂ€ren aufzeigt: Sie fanden Hinweise auf Wassereiswolken auf einem fernen, Jupiter-Ă€hnlichen Exoplaneten. Aktuelle AtmosphĂ€renmodelle von extrasolaren Planeten berĂŒcksichtigen Wolken bislang jedoch nicht. (23. April 2026)
  • Sonne: Woher der Nachschub fĂŒr Protuberanzen auf der Sonne kommt
    Protuberanzen sind mehrere tausend Kilometer große, kĂŒhle Plasmastrukturen in der heißen Korona der Sonne, von denen einige ĂŒber Wochen bestehen bleiben können. FĂŒr die Entstehung und die StabilitĂ€t wird ein stĂ€ndiger Plasma-Nachschub benötigt. Verantwortlich dafĂŒr ist offenbar das Magnetfeld der Sonne, das Plasma aus tieferliegenden Schichten in die Protuberanzen befördert. (22. April 2026)
  • Euclid: Mit Space Warps auf der Suche nach Gravitationslinsen
    Mit dem Start von Space Warps, einem neuen BĂŒrgerwissenschaftsprojekt auf der Plattform Zooniverse, kann sich die Öffentlichkeit nun aktiv an der Suche nach seltenen und schwer erkennbaren starken Gravitationslinsen beteiligen. Dazu werde Aufnahmen gezeigt, die Teil der ersten Datenveröffentlichung von Euclid sind. Sie waren bislang noch nirgends zu sehen. (21. April 2026)
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