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đ Mondphasen & wichtige Monddaten
Vollmond: 02. April 2026 um 03:11 Uhr
Neumond: 17. April 2026 um 12:51 Uhr
Weitere interessante Mondereignisse:
07.04. â Mond im ApogĂ€um (gröĂte Entfernung zur Erde 404975 km)
19.04. â Mond im PerigĂ€um (erdnĂ€chster Punkt 361631 km)
21.04. â maximale nördliche Deklination 28.21°
đ Besonders um den Neumond herum sind die Bedingungen fĂŒr Deep-Sky-Beobachtungen ideal.
đȘ Planeten im April 2026
Merkur erreicht Anfang April zwar eine gĂŒnstige Stellung zur Sonne: Am 3./4. April liegt seine gröĂte westliche Elongation bei knapp 28 Grad. Trotzdem bleibt der flinke innere Planet fĂŒr Beobachter in Mitteleuropa am Morgenhimmel praktisch ein schwieriges Objekt. Der Grund ist die bei uns sehr flach verlaufende Ekliptik am frĂŒhen Morgen.
Venus baut ihre Rolle als Abendstern im Lauf des Monats weiter aus. Nach Sonnenuntergang steht sie zu Monatsbeginn noch vergleichsweise niedrig ĂŒber dem Westhorizont, gewinnt bis Ende April aber merklich an Höhe und bleibt auch etwas lĂ€nger sichtbar. Am 19. April steht Venus nahe der zunehmenden Mondsichel.
Mars hÀlt sich im April weiterhin zu nahe an der Sonne auf und ist von hier aus praktisch nicht beobachtbar.
Jupiter ist wieder rechtlÀufig unterwegs und dominiert weiterhin die erste NachthÀlfte. Seine Helligkeit nimmt leicht ab, er bleibt aber dennoch ein auffÀlliges Objekt. Am 22. April zieht der zunehmende Mond in seiner NÀhe vorbei.
Saturn steht Ende MĂ€rz in Konjunktion zur Sonne und bleibt daher auch im April fĂŒr Beobachter in Mitteleuropa unsichtbar.
Uranus verabschiedet sich im April vom Abendhimmel. Zu Monatsbeginn kann er mit lichtstĂ€rkerer Optik noch tief im Westen aufgespĂŒrt werden, im weiteren Verlauf wird die Beobachtung aber immer schwieriger.
Neptun steht weiterhin sehr ungĂŒnstig und bleibt im April im Glanz der Sonne verborgen.
âïž Sonne
15. April: Beginn der Carrington-Rotation 2310
đ Sternschnuppen im April
Lyriden
Der bekannte Meteorstrom der Lyriden erreicht sein Maximum am 22. April 2026.
Erste Meteore: ab etwa 16. April
Maximum: 22. April
Radiant: im Sternbild Leier nahe Wega
Die Lyriden sind fĂŒr ihre schnellen und teils hellen Meteore bekannt. Da der Radiant gegen Mitternacht höher steigt, sind die besten Beobachtungszeiten in der zweiten NachthĂ€lfte zu erwarten.
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đ Mondphasen & Finsternisse
Vollmond: 3. MĂ€rz, 12:37
Neumond: 19. MĂ€rz, 02:23
Totale Mondfinsternis: 3. MĂ€rz, Maximum 12:34
â Total; in Mitteleuropa nicht sichtbar (Ereignis findet tagsĂŒber statt).
đ Mondentfernung & Deklination
ApogÀum: 10. MÀrz (404.386 km)
PerigÀum: 22. MÀrz (366.858 km)
Der Mond erreicht extreme Deklinationen:
Minimale Deklination: â28,42° (12. MĂ€rz)
Maximale Deklination: +28,37° (25. MÀrz)
đȘ Planetensichtbarkeit im Abendhimmel
Merkur erreicht am 7. MĂ€rz seine untere Konjunktion und beendet am 19. MĂ€rz seine RĂŒcklĂ€ufigkeit. Trotz groĂem Winkelabstand zur Sonne reicht es am Morgenhimmel wegen seiner flachen Ekliptik am Osthimmel nicht fĂŒr eine Sichtbarkeit.
Venus spielt im MÀrz keine dominante Rolle am Abendhimmel und bleibt unauffÀllig.
Mars bleibt weiterhin unbeobachtbar.
Jupiter beendet am 11. MĂ€rz seine RĂŒcklĂ€ufigkeit. Er bleibt ein auffĂ€lliges Objekt am Abendhimmel.
Saturn nÀhert sich seiner Konjunktion und verschwindet zunehmend im Sonnenlicht.
FĂŒr Uranus und Neptun gilt:
Neptun erreicht am 22. MĂ€rz seine Konjunktion und ist nicht beobachtbar.
Uranus bleibt in den Abendstunden nur mit Teleskop sichtbar.
đ Planetenkonstellationen im MĂ€rz
Im Laufe des Monats ergeben sich mehrere interessante Konstellationen:
Am 22. MĂ€rz steht Neptun in Konjunktion mit der Sonne.
Am 25. MĂ€rz erreicht Saturn seine Konjunktion und steht ebenfalls im Sonnenbereich.
Diese Konstellationen markieren ĂbergĂ€nge von Abend- zu Morgenhimmel und sind visuell nicht beobachtbar, aber astronomisch bedeutend.
đ Konjunktionen und Begegnungen
3. MÀrz: Totale Mondfinsternis wÀhrend des Vollmonds (in Deutschland nicht sichtbar)7. MÀrz: Merkur in unterer Konjunktion
11. MĂ€rz: Jupiter beendet seine RĂŒcklĂ€ufigkeit
22. MĂ€rz: Neptun Konjunktion
25. MĂ€rz: Saturn Konjunktion
đ Sonne
Carrington Rotation 2309: 19. MĂ€rz
FrĂŒhlingsanfang: 20. MĂ€rz, 15:45
Mit dem astronomischen FrĂŒhlingsbeginn ĂŒberschreitet die Sonne den HimmelsĂ€quator nach Norden â die Tage werden nun spĂŒrbar lĂ€nger als die NĂ€chte.
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đ Mondphasen & Finsternisse
Vollmond: 1. Februar, 23:09
Neumond: 17. Februar, 13:01
Ringförmige Sonnenfinsternis: 17. Februar, 13:12
â Ringförmig; in Mitteleuropa nicht sichtbar.
đ Mondentfernung & Deklination
ApogÀum: 10. Februar (404.575 km)
PerigÀum: 25. Februar (370.132 km)
Der Mond erreicht eine hohe Deklinationen bis +28,4° (26. Februar).
đȘ Planetensichtbarkeit im Abendhimmel
Im Februar 2026 bietet der Abendhimmel attraktive Planetensichtungen, besonders fĂŒr Beobachter in Mitteleuropa. Schon kurz nach Sonnenuntergang erscheinen mehrere Planeten ĂŒber dem West- bis SĂŒdwesthorizont:
Merkur ist Mitte des Monats wieder am Abendhimmel sichtbar und erreicht am 19. Februar seine gröĂte östliche Elongation â ein hervorragender Zeitpunkt, um ihn in der DĂ€mmerung zu beobachten.
Venus gesellt sich ebenfalls ab Mitte Februar zum Abendhimmel und wird sichtbar, sobald die DĂ€mmerung abgeklungen ist.
Mars bleibt im Februar am Taghimmel und ist fĂŒr MitteleuropĂ€er praktisch unsichtbar.J
Jupiter erscheint frĂŒh am Abend im Sternbild Zwillinge und ist mit bloĂem Auge gut erkennbar.
Saturn steht bis Ende des Monats im Bereich des Tierkreissternbilds Fische und folgt der abendlichen DĂ€mmerung.
FĂŒr Uranus und Neptun gilt: Sie stehen zwar am Himmel, sind aber nur mit einem Teleskop erkennbar.
đ Seltene Planetenkonstellation am 28. Februar
Ein astronomisches Highlight erwartet uns um den 28. Februar 2026: Eine gröĂere Planetenkonstellation wird am Abendhimmel sichtbar. Dabei reihen sich sechs Planeten â Merkur, Venus, Neptun, Saturn, Uranus und Jupiter entlang der Ekliptik auf.
Vier dieser Planeten (Jupiter, Saturn, Venus und Merkur) sind mit bloĂem Auge zu sehen.
Uranus und Neptun benötigen aufgrund ihrer geringen Helligkeit ein Fernglas oder Teleskop.
Diese Planetenkonstellation ist ein seltenes Schauspiel, das sich ĂŒber mehrere Abende um dieses Datum beobachten lĂ€sst, wenn die DĂ€mmerung tief genug abgesunken ist und ein freier Horizont vorhanden ist.
đ Konjunktionen und Begegnungen
Am 16. Februar kommt es zu einem interessanten Konjunktionsereignis von Saturn und Neptun im Sternbild Fische. .
Zudem gibt es Ende Februar eine eher lockere Begegnung von Merkur, Venus und Saturn, die am Abendhimmel kurz nach Sonnenuntergang beobachtet werden kann.
đ Sonne
Carrington Rotation 2308: 20. Februar
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đ Mondphasen & Mondereignisse
Vollmond: 3. Januar, 11:02
Neumond: 18. Januar, 20:52
PerigÀum: 1. Januar (360.350 km)
ApogÀum: 13. Januar (405.436 km)
Der Januar beginnt mit einem Vollmond dicht nach dem MondperigĂ€um â der Mond wirkt dadurch leicht gröĂer und heller. In der Monatsmitte folgt ein Neumond mit besonders dunklen NĂ€chten.
đ Wichtige Planetenkonstellationen
Jupiter Opposition: 10. Januar â Jupiter ist die ganze Nacht sichtbar und erreicht mit -2.7 mag seine gröĂte Helligkeit.Mars Konjunktion: 9. Januar â Mars steht hinter der Sonne, Beobachtungen sind nicht möglich.
Venus: Obere Konjunktion am 6. Januar; ApogĂ€um am 8. Januar â Beobachtungen sind nicht möglich.
Merkur: ApogÀum am 15. Januar, Obere Konjunktion am 21. Januar, Beobachtungen sind nicht möglich.
đ Meteore
Quadrantiden-Maximum: 4. Januar - Die Quadrantiden gehören zu den stĂ€rksten Strömen des Jahres. Sie bieten Anfang Januar ein kurzes, aber intensives Himmelsschauspiel mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Der scheinbare Ursprungspunkt liegt im Sternbild BĂ€renhĂŒter (Bootes). Der Name leitet sich vom heute veralteten Sternbild "Mauerquadrant" (Quadrans Muralis) ab, das frĂŒher in diesem Himmelsbereich verzeichnet war. đ Weitere Ereignisse
Sonnen-PerigÀum: 3. Januar (0,9833 AE oder 147 Millionen km)Carrington Rotation 2307: 23. Januar
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Der Dezember 2025 bietet gleich zwei lohnenswerte Meteorschauer, die besonders fĂŒr Hobbyastronomen und Sternenbeobachter interessant sind:
â Geminiden
AktivitÀtszeitraum: etwa vom 7 bis 17. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2025.
Meteorrate: Unter guten Bedingungen sind bis zu 120â150 Meteore pro Stunde möglich.
Himmelsrichtung / Radiant: Die Meteore scheinen aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen.
Beobachtungstipps:
Beginne nach Einbruch der Dunkelheit mit der Beobachtung, der spektakulÀrste Zeitraum liegt rund um Mitternacht.
Suche dir einen möglichst dunklen, lichtarmen Ort und richte den Blick nicht direkt auf den Radianten â Meteore erscheinen oft im Randbereich des Himmelsfeldes und wirken spektakulĂ€rer, wenn der Blick weit schweifen kann. WĂ€rme Kleidung und eventuell eine Decke mitnehmen.
â Ursiden
AktivitÀtszeitraum: etwa vom 17. bis 26. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2025.
Meteorrate: In der Regel deutlich ruhiger als bei den Geminiden â man darf mit rund 5â10 Meteoren pro Stunde rechnen.
Beobachtungstipps
Wie immer gilt: raus aus der Stadt, mit freiem Blick zum Himmel â ein dunkler, ruhiger Standort erhöht die Wahrscheinlichkeit fĂŒr meteorische Ăberraschungen.
