logo AO 1225 x 90

Die Sonne ist ein faszinierendes Objekt. Ihre Oberfläche ist ständig in Bewegung und ihre Aktivität kann uns spannende Einblicke in die Dynamik unseres Sterns liefern. Um diese Phänomene genauer zu untersuchen, habe ich mich entschlossen, einen eigenen Spektroheliographen zu bauen.

Was ist ein Spektroheliograph?

Ein Spektroheliograph ist ein optisches Gerät, das es ermöglicht, die Sonne in einem extrem schmalen Wellenlängenbereich zu beobachten. Dadurch werden Strukturen sichtbar, die in unterschiedlichen Schichten der Sonnenatmosphäre liegen. Während die H-Alpha-Linie vor allem Details der Chromosphäre zeigt, lassen sich in der Kalzium-K-Linie Prozesse in der höheren Photosphäre und unteren Chromosphäre beobachten. Mit diesem Instrument kann man Sonnenflecken, Protuberanzen und Filamente mit beeindruckender Detailtreue erfassen.



Wie funktioniert ein Spektroheliograph?

  • Zunächst wird das Sonnenlicht über ein Teleskop oder eine Linse gesammelt und in den Spektroheliographen geleitet. Die Aufgabe des optischen Systems ist es, die Sonne möglichst präzise auf den Eintrittsspalt des Spektroheliographen abzubilden.

  • Hinter dem Spalt befindet sich ein Kollimator, welcher das Licht parallelisiert und auf das Beugungsgitter leitet.
  • Das Beugungsgitter – das Herzstück des Spektroheliographen – zerlegt das Licht anschließend in seine spektralen Bestandteile.
  • Nach der spektralen Zerlegung fokussiert ein Kameraobjektiv das Licht auf einen Detektor, beispielsweise eine CMOS-Kamera. Jedes Pixel des Detektors repräsentiert dabei eine spezifische Wellenlänge.
  • Da der Sol'Ex nur Licht entlang einer schmalen Spaltlinie analysiert, muss das gesamte Instrument kontinuierlich über die Sonnenscheibe bewegt werden. Diese Bewegung wird von der Montierung des Teleskops übernommen und ermöglicht die Erstellung eines vollständigen Spektralbildes.


Aufbau SHG



Geeignete Kameratypen für den Spektroheliographen


Für die Aufnahme eignen sich vor allem hochwertige monochrome Planetenkamers, die eine hohe Bildrate und geringe Rauschwerte bieten. Da die Daten oft in Form von Videos im SER-Format aufgenommen werden, ist eine schnelle USB-Übertragung essenziell, um hohe Bildraten ohne Datenverluste zu ermöglichen.

Die besten Kameras für den Spektroheliographen sollten folgende Eigenschaften haben:

  1. Monochrome Sensoren

    • Farbkameras sind weniger geeignet, da die Bayer-Matrix die spektrale Auflösung verringert.
    • Monochrome Sensoren liefern eine bessere Detailgenauigkeit für schmale Spektralbereiche wie H-Alpha (656,3 nm) oder Calcium-K (393,4 nm).

  2. Hohe Bildrate (FPS – Frames per Second)

    • Mindestens 60 FPS, idealerweise mehr als 100 FPS
  1. Schnelle USB-Schnittstelle für hohe Datenübertragungsraten
    • USB 3.0 oder USB 3.1 ist dringend empfohlen, da große Bildmengen in kurzer Zeit verarbeitet werden müssen.

  1. Geeignete Pixelgröße

    • Eine Pixelgröße zwischen 3 µm und 5 µm ist ideal für Spektroheliographen, um eine gute Balance zwischen Auflösung und Lichtempfindlichkeit zu gewährleisten.

 

Der Bau meines Spektroheliographen

Meine Anregung für den Bau kam von der Webseite des französischen Amateurastronomen Christian Buil. Auf seiner Plattform "SolEx" beschreibt er detailliert, wie man einen Spektroheliographen selbst konstruieren kann. Das Gerät ist so konzipiert, dass es mit einem 3D-Drucker gefertigt werden kann. Die Gehäuseteile sind modular aufgebaut und lassen sich leicht zusammenfügen. Die für den Bau benötigten STL-Druck-Dateien sowie umfassende Anleitungen für die Konfiguration und Bedienung stehen kostenlos auf dieser Webseite zur Verfügung.

Die Seite ist in französischer Sprache abgefasst. Viele moderne Browser bieten aber eingebaute Übersetzungsfunktionen an. Für schnelle und einfache Übersetzungen ist die automatische Funktion z. B. in Google Chrome völlig ausreichend.

 SolEx
TMB mit SHG




Optische Komponenten

Alle im Sol’Ex-Projekt benötigten optischen Komponenten werden in Kit-Form von Shelyak Instruments vertrieben.

detail kit SolExV2

Quelle: https://www.shelyak.com/produit/kit-optique-pour-spectroheliographe-solex/



Berechnung der Parameter mit SimSpec SHG

Das SimSpec SHG-Tool (eine Excel-Datei, die auf der Sol'Ex-Website verfügbar ist) wurde speziell entwickelt, um die wichtigsten Betriebsparameter eines Spektroheliographen zu simulieren und zu berechnen. Es hilft Anwendern dabei, den Sol'Ex optimal auf ihre spezifischen Anforderungen abzustimmen.

Vor dem Bau des Sol’Ex ermöglicht SimSpec SHG eine detaillierte Simulation der späteren Leistung. Dies hilft, die richtigen optischen Komponenten (z. B. Spaltbreite, Gitter) und die optimale Teleskopkonfiguration auszuwählen.

Während der Beobachtungen kann das Tool genutzt werden, um die Scan-Geschwindigkeit und andere Parameter genau anzupassen, abhängig von den aktuellen Beobachtungsbedingungen.

 

Bildauswertung

Für die Bildrekonstruktion und Auswertung wird speziell dafür geschriebene Software benötigt.  Folgende Programme können hierfür eingesetzt werden:

  • SHG (Spectroheliograph) Software

    SHG ist ein Werkzeug zur Rekonstruktion von Solaraufnahmen, die mit einem Spektroheliographen erstellt wurden. Ursprünglich als Abspaltung des INTI-Projekts entwickelt, bietet sie Funktionen zur Verarbeitung von Videodateien im SER-Format, um detaillierte Bilder der Sonnenscheibe zu erzeugen. Die aktuelle Version 4.3 ist als Windows-Executable verfügbar und benötigt keine separate Python-Installation.

    Quelle: https://github.com/thelondonsmiths/Solex_ser_recon_EN/releases/tag/v4.3_Windows

  • INTI

    INTI ist eine weitere spezialisierte Software zur Verarbeitung von Spektroheliograph-Daten. Sie ermöglicht die Rekonstruktion von Solaraufnahmen aus SER-Videodateien und bietet eine Vielzahl von Funktionen zur Bildoptimierung. Die Software ist unter http://valerie.desnoux.free.fr/inti/ verfügbar.

  • JSol’Ex (mein Favorit)

    JSol'Ex ist eine in Java entwickelte Software. Obwohl sie primär für Sol'Ex entwickelt wurde, kann sie auch mit Daten anderer Spektroheliographen verwendet werden. Die Software ist plattformübergreifend verfügbar und bietet eine Vielzahl von Funktionen zur Bildrekonstruktion und -analyse. JSol’Ex ist verfügbar für Windows, Linux und MacOS.​
    Erweiterte Funktionen: Automatische Korrektur des P-Winkels, schnelle Bildausrichtung durch Vergleich mit Referenzbildern, "Excess Speed"-Erkennung zur Analyse von Materieauswürfen und ein Spektrum-Explorer.  Ein integriertes Skriptsystem ermöglicht die Erstellung von benutzerdefinierten Bildern.​

    Quelle: https://melix.github.io/astro4j/2.11.1/en/jsolex.html#_downloads



Die ersten Ergebnisse – H-Alpha und Calcium-K

Nach einigen Justierungen und Tests konnte ich die ersten Bilder aufnehmen – und die Resultate waren beeindruckend! Besonders in H-Alpha zeigte sich die Sonne sehr detailliert: Filamente, Sonnenflecken und Protuberanzen wurden sichtbar, als würde man in eine völlig neue Welt eintauchen.

Hier einige Beispiele - alle berechnet mit dem Programm jSol'Ex:



Sonne 09032025 2025 03 09T11 57 46 20250309 autostretch 0 00
 Sonne 09032025 2025 03 09T11 57 46 20250309 negative 0 00
HAlpha bei einer Wellenlänge von 656,3 nm HAlpha - negativ
Sonne 09032025 2025 03 09T11 54 34 20250309 colorized 0 00 Sonne 09032025 2025 03 09T11 54 34 20250309 protus 0 00
HAlpha coloriert HAlpha - Protuberanzen
Sonne 09032025 2025 03 09T11 54 34 20250309 doppler Sonne 09032025 2025 03 09T11 54 34 20250309 doppler eclipse
HAlpha - Dopplereffekt Protuberanzen - Dopplereffekt 

 

 

Dieses Bild entstand durch die Anwendung eines Overlay-Gitters auf der Scheibe, das die Ausrichtung der Sonne zeigt (erzeugt mit JSol'Ex)


Sonne 09032025 2025 03 09T12 12 00 20250309 card 0 00




Auch die Aufnahmen in der Kalzium-K-Linie waren erstaunlich. Diese Wellenlänge erlaubt es, magnetische Strukturen auf der Sonne besonders gut darzustellen. Die feinen, netzartigen Strukturen der unteren Chromosphäre wurden deutlich sichtbar.

 



Sonne Kalzium 14 10 col

 

Der Bau eines Spektroheliographen ist sicherlich eine Herausforderung, doch die Ergebnisse rechtfertigen diesen Zeitaufwand.

Falls du dich für die Sonnenbeobachtung interessierst, kann ich nur empfehlen, dich mit dem Thema zu beschäftigen. Mit ein wenig Geduld, technischem Geschick und der richtigen Software – wie jSolEx – kann man unglaubliche Ergebnisse erzielen.

Die Sonne wartet darauf, von dir entdeckt zu werden.

astronews.com - Aktuelle Meldungen

  • Mond: Eine fast totale Mondfinsternis für Frühaufsteher
    Rund zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis ist morgen, am 28. August 2026, von Mitteleuropa wieder eine Finsternis zu sehen: Diesmal jedoch ist es der Mond, der den Kernschatten der Erde durchläuft. Die gute Nachricht: Man benötigt für die Beobachtung keine Finsternisbrille, die schlechte: Die Mondfinsternis findet am frühen Morgen statt. (27. August 2026)
  • ISS: Effizienteres Muskeltraining im All
    Intensives Sporttraining im All hilft Astronautinnen und Astronauten, den durch die Schwerelosigkeit bedingten Abbau von Muskeln und Knochen zu reduzieren. Ein besonderer Trainingsanzug soll den Trainingseffekt durch elektrische Impulse auf die Muskulatur weiter steigern. Bei einem Experiment auf der ISS wird dieser Effekt nun überprüft. (25. August 2026)
  • Axionen: Bessere Suche nach einem bislang unentdeckten Elementarteilchen
    Neuer Schub für die Suche nach einem bisher unentdeckten Elementarteilchen: Dank einer Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft kann nun ein spezielles Magnetsystem gebaut werden. Ziel des BabyIAXO genannten Projekts ist die Suche nach dem Axion, einem bisher unentdeckten Elementarteilchen. Sein Nachweis könnte mehrere Probleme der modernen Physik lösen. (25. August 2026)
  • ISS: Schwebende Tropfen aus metallischem Glas
    Forschende aus dem Saarland warten mit Spannung auf ihre erste Weltraummission. Geplant sind ab dem 31. August für eine Woche Experimente mit Legierungen von metallischem Glas auf der Internationalen Raumstation ISS: An heißen schwebenden Tropfen sollen die Eigenschaften der Legierungen erforscht und so das Material weiter verbessert werden. (24. August 2026)
  • Sterne: Laborexperimente zeigen, wie Magnetfelder Eruptionen unterdrücken können
    Ein internationales Team aus Forschenden der Astrophysik und Plasmaphysik hat den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass starke Magnetfelder aktiver Sterne koronale Massenauswürfe vollständig unterdrücken können. Dies erklärt, warum massereiche stellare Eruptionen bei Sternen viel seltener beobachtet werden als bei der Sonne. (21. August 2026)
  • Milchstraße: Ein Stern auf extremer Bahn um das zentrale Schwarze Loch
    Mithilfe des Very Large Telescope Interferometers wurde jetzt mit S301 ein Stern entdeckt, der das zentrale Schwarze Loch der Milchstraße näher und schneller umkreist als jeder andere bekannte Stern - mit einer Umlaufzeit von 8,7 Jahren und einer größten Annäherung, die in etwa der Entfernung zwischen Sonne und Saturn entspricht. (20. August 2026)
  • Marsmeteoriten: Hinweise auf Wasser schon auf dem noch sehr jungen Mars
    Wasser nachweisen, wo heute keines mehr vorhanden ist: Neutronen- und Röntgentomografie machen es möglich. In einer internationalen Studie konnten Forschende makroskopische wasserstoffreiche Bereiche im Inneren eines Marsmeteoriten sichtbar machen. Die Resultate liefern Hinweise auf frühe Wasser-Gesteins-Reaktionen auf dem Mars. (19. August 2026)
  • Sterne: Was chemische Fingerabdrücke über die Vergangenheit massereicher Sterne verraten
    Viele massereiche Sterne waren einst Teil von Doppelsternsystemen, doch ihre spannende Vergangenheit war bisher oft nicht mehr nachvollziehbar. Eine neue Methode könnte es nun erlauben, Sterne zu identifizieren, die einst Masse von einem Begleitstern aufgenommen haben. Diese Sterne erscheinen heute als Einzelobjekte, tragen aber die chemischen Spuren ihrer Vergangenheit als Doppelstern. (18. August 2026)
  • Artemis: Schutzweste AstroRad senkt Strahlenbelastung deutlich
    Im Rahmen der Mission Artemis I flogen als Teil des Strahlungsexperiments MARE auch die Messpuppen Helga und Zohar zum Mond und wieder zurück. Beide waren mit Strahlungsdetektoren ausgestattet, Zohar trug zudem eine neu entwickelte Schutzweste. Eine jetzt vorgestellte Studie zeigt, dass eine solche Schutzweste die Strahlenbelastung für Besatzungsmitglied deutlich senken kann. (17. August 2026)
  • James Webb: Erstmals Galaxie mit drei aktiven supermassereichen Schwarzen Löchern entdeckt
    Forschende haben erstmals drei aktiv akkretierende supermassereiche Schwarze Löcher in einer einzigen, weit entfernten Galaxie nachgewiesen. Zwei der Schwarzen Löcher liegen eng beieinander im Zentrum der Galaxie J0148-4214, ein drittes befindet sich weiter außen. Der Fund gelang durch Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop James Webb. (13. August 2026)
  • James Webb: Hülle um Stern nahe des zentralen Schwarzen Lochs enthält Wasser
    Neue Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop zeigen, dass der Stern IRS 3 im Zentrum unserer Milchstraße enorme Mengen an Masse verliert. Seine umliegende Hülle wird dadurch kontinuierlich größer. Mit Webb gelang auch ein Blick in diese Hülle: Hier konnte das Team Wassermoleküle nachweisen - zur Überraschung der Forschenden. (13. August 2026)
  • SOLIS100: Isolationsstudie endete nach 100 Tagen
    100 Tage Isolation sind beendet: Die SOLIS100-Crew hat ihre "Raumstation" verlassen. Sechs Männer und Frauen haben mehr als drei Monate abgeschottet von der Außenwelt verbracht. Welche Auswirkungen hat das auf das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit - wichtige Fragen für künftige Langzeitmissionen ins All. (12. August 2026)
  • Lange Nacht der Astronomie: Eine fast totale Sonnenfinsternis und das Maximum der Perseiden
    Rund eineinhalb Stunden vor Sonnenuntergang ist Mittwoch in Teilen Europas ein besonderes astronomisches Schauspiel zu beobachten: eine totale Sonnenfinsternis. In Teilen Spaniens wird der Mond die Sonne komplett verdunkeln, von Deutschland aus immerhin noch bis zu 90 Prozent. In der Nacht auf Donnerstag erreicht zudem der jährliche Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen Höhepunkt. (12. August 2026)
  • Solar Orbiter: Korona-Vorhersage zur Sonnenfinsternis
    In den Tagen vor der Sonnenfinsternis am 12. August 2026 schaut die ESA-Raumsonde Solar Orbiter in besonderer Mission auf die Sonne: Ihre Messdaten sind Ausgangspunkt für die Modellierung der Struktur und Dynamik der Sonnenkorona. Ob die Rechnungen dann stimmen, wird sich zeigen, wenn die Korona während der totalen Phase der Finsternis für alle sichtbar wird. (10. August 2026)
  • Simulationen: Wie Strukturen in den Zentren von Galaxien gemeinsam wachsen
    Eine neue Galaxiensimulation lieferte jetzt neue Einblicke in die Prozesse, die die Zentren von Galaxien im gesamten Universum prägen und die Entstehungsgeschichte der Milchstraße bestimmen. Danach sind Sternhaufen und Sternscheiben im innersten Zentralbereich von Galaxien keine voneinander unabhängigen Strukturen, sondern eng miteinander wachsende verknüpfte Komponenten. (7. August 2026)
  • Sonne: Kleinste Wirbel auf der Sonnenoberfläche entdeckt
    Beobachtungen des Daniel K. Inouye Solar Telescope sowie Computersimulationen haben jetzt kleinste Wirbel an der Sonnenoberfläche enthüllt, die noch nie zuvor zu sehen waren. Die Entdeckung könnte helfen zu verstehen, wie sich Energie im Magnetfeld der Sonne aufstaut, um sich dann explosiv zu entladen. Die Forschenden werten die Wirbel als Anzeichen von Kelvin-Helmholtz-Instabilitäten. (6. August 2026)
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

CookieHint and Consent by reDim GmbH