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Zur partiellen Sonnenfinsternis am 12. August 2026 trafen wir uns mit einer kleinen Gruppe Sternengucker aus Weiden auf einer Anhöhe zwischen Pirk und Bechtsrieth. Mit dabei waren auch einige ehemalige "Mitglieder" der Deepsky Hunters. Der Standort bot uns einen freien Blick nach Westen, denn die Sonne stand während der Finsternis bereits recht tief.


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Die Wettervorhersage hatte eigentlich gute Bedingungen versprochen. Zudem war es in den Tagen zuvor fast durchgehend wolkenlos gewesen. Ausgerechnet am späten Nachmittag bildeten sich jedoch Schleierwolken, die zeitweise vor der Sonne entlangzogen. Die Beobachtung war trotzdem möglich, nur bei den H-Alpha-Aufnahmen machten sich die wechselnden Bedingungen störend bemerkbar.


Stimmungsbild kl


Von Weiden aus wurden rund 87 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt. Damit wurde es zwar nicht richtig dunkel, während des Maximums veränderte sich das Licht aber deutlich. Die Landschaft wirkte gedämpft, die Farben zugleich etwas kräftiger und ungewohnt. Es entstand für einige Minuten eine eigentümliche, fast mystische Stimmung.

Durch die Teleskope ließ sich gut verfolgen, wie der Mond immer weiter vor die Sonne zog und nur noch eine schmale Sichel übrig blieb. Im H-Alpha-Licht waren daneben auch Filamente und weitere Strukturen auf der Sonnenoberfläche zu erkennen. Gegen 20.30 Uhr ging die teilweise verfinsterte Sonne hinter den Bäumen am westlichen Horizont unter.


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Unterm Strich war es eine gelungene Aktion: eine kleine, unkomplizierte Beobachtungsrunde und  ein schöner Standort über dem Weidener Becken. Und wieder einmal zeigte sich, dass solche Ereignisse gemeinsam einfach mehr Spaß machen.

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