- Details
- Zugriffe: 3853
đ Mondphasen & Finsternisse
Vollmond: 1. Februar, 23:09
Neumond: 17. Februar, 13:01
Ringförmige Sonnenfinsternis: 17. Februar, 13:12
â Ringförmig; in Mitteleuropa nicht sichtbar.
đ Mondentfernung & Deklination
ApogÀum: 10. Februar (404.575 km)
PerigÀum: 25. Februar (370.132 km)
Der Mond erreicht eine hohe Deklinationen bis +28,4° (26. Februar).
đȘ Planetensichtbarkeit im Abendhimmel
Im Februar 2026 bietet der Abendhimmel attraktive Planetensichtungen, besonders fĂŒr Beobachter in Mitteleuropa. Schon kurz nach Sonnenuntergang erscheinen mehrere Planeten ĂŒber dem West- bis SĂŒdwesthorizont:
Merkur ist Mitte des Monats wieder am Abendhimmel sichtbar und erreicht am 19. Februar seine gröĂte östliche Elongation â ein hervorragender Zeitpunkt, um ihn in der DĂ€mmerung zu beobachten.
Venus gesellt sich ebenfalls ab Mitte Februar zum Abendhimmel und wird sichtbar, sobald die DĂ€mmerung abgeklungen ist.
Mars bleibt im Februar am Taghimmel und ist fĂŒr MitteleuropĂ€er praktisch unsichtbar.J
Jupiter erscheint frĂŒh am Abend im Sternbild Zwillinge und ist mit bloĂem Auge gut erkennbar.
Saturn steht bis Ende des Monats im Bereich des Tierkreissternbilds Fische und folgt der abendlichen DĂ€mmerung.
FĂŒr Uranus und Neptun gilt: Sie stehen zwar am Himmel, sind aber nur mit einem Teleskop erkennbar.
đ Seltene Planetenkonstellation am 28. Februar
Ein astronomisches Highlight erwartet uns um den 28. Februar 2026: Eine gröĂere Planetenkonstellation wird am Abendhimmel sichtbar. Dabei reihen sich sechs Planeten â Merkur, Venus, Neptun, Saturn, Uranus und Jupiter entlang der Ekliptik auf.
Vier dieser Planeten (Jupiter, Saturn, Venus und Merkur) sind mit bloĂem Auge zu sehen.
Uranus und Neptun benötigen aufgrund ihrer geringen Helligkeit ein Fernglas oder Teleskop.
Diese Planetenkonstellation ist ein seltenes Schauspiel, das sich ĂŒber mehrere Abende um dieses Datum beobachten lĂ€sst, wenn die DĂ€mmerung tief genug abgesunken ist und ein freier Horizont vorhanden ist.
đ Konjunktionen und Begegnungen
Am 16. Februar kommt es zu einem interessanten Konjunktionsereignis von Saturn und Neptun im Sternbild Fische. .
Zudem gibt es Ende Februar eine eher lockere Begegnung von Merkur, Venus und Saturn, die am Abendhimmel kurz nach Sonnenuntergang beobachtet werden kann.
đ Sonne
Carrington Rotation 2308: 20. Februar
- Details
- Zugriffe: 1268
đ Mondphasen & Mondereignisse
Vollmond: 3. Januar, 11:02
Neumond: 18. Januar, 20:52
PerigÀum: 1. Januar (360.350 km)
ApogÀum: 13. Januar (405.436 km)
Der Januar beginnt mit einem Vollmond dicht nach dem MondperigĂ€um â der Mond wirkt dadurch leicht gröĂer und heller. In der Monatsmitte folgt ein Neumond mit besonders dunklen NĂ€chten.
đ Wichtige Planetenkonstellationen
Jupiter Opposition: 10. Januar â Jupiter ist die ganze Nacht sichtbar und erreicht mit -2.7 mag seine gröĂte Helligkeit.Mars Konjunktion: 9. Januar â Mars steht hinter der Sonne, Beobachtungen sind nicht möglich.
Venus: Obere Konjunktion am 6. Januar; ApogĂ€um am 8. Januar â Beobachtungen sind nicht möglich.
Merkur: ApogÀum am 15. Januar, Obere Konjunktion am 21. Januar, Beobachtungen sind nicht möglich.
đ Meteore
Quadrantiden-Maximum: 4. Januar - Die Quadrantiden gehören zu den stĂ€rksten Strömen des Jahres. Sie bieten Anfang Januar ein kurzes, aber intensives Himmelsschauspiel mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde. Der scheinbare Ursprungspunkt liegt im Sternbild BĂ€renhĂŒter (Bootes). Der Name leitet sich vom heute veralteten Sternbild "Mauerquadrant" (Quadrans Muralis) ab, das frĂŒher in diesem Himmelsbereich verzeichnet war. đ Weitere Ereignisse
Sonnen-PerigÀum: 3. Januar (0,9833 AE oder 147 Millionen km)Carrington Rotation 2307: 23. Januar
- Details
- Zugriffe: 565
Der Dezember 2025 bietet gleich zwei lohnenswerte Meteorschauer, die besonders fĂŒr Hobbyastronomen und Sternenbeobachter interessant sind:
â Geminiden
AktivitÀtszeitraum: etwa vom 7 bis 17. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2025.
Meteorrate: Unter guten Bedingungen sind bis zu 120â150 Meteore pro Stunde möglich.
Himmelsrichtung / Radiant: Die Meteore scheinen aus dem Sternbild Zwillinge zu kommen.
Beobachtungstipps:
Beginne nach Einbruch der Dunkelheit mit der Beobachtung, der spektakulÀrste Zeitraum liegt rund um Mitternacht.
Suche dir einen möglichst dunklen, lichtarmen Ort und richte den Blick nicht direkt auf den Radianten â Meteore erscheinen oft im Randbereich des Himmelsfeldes und wirken spektakulĂ€rer, wenn der Blick weit schweifen kann. WĂ€rme Kleidung und eventuell eine Decke mitnehmen.
â Ursiden
AktivitÀtszeitraum: etwa vom 17. bis 26. Dezember 2025.
Höhepunkt / Maximum: Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 2025.
Meteorrate: In der Regel deutlich ruhiger als bei den Geminiden â man darf mit rund 5â10 Meteoren pro Stunde rechnen.
Beobachtungstipps
Wie immer gilt: raus aus der Stadt, mit freiem Blick zum Himmel â ein dunkler, ruhiger Standort erhöht die Wahrscheinlichkeit fĂŒr meteorische Ăberraschungen.
- Details
- Zugriffe: 818
Am 30. Juni 2025 habe ich unsere Sonne im charakteristischen H-alpha-Licht bei 656,28 Nanometern aufgenommen â einer WellenlĂ€nge, die von angeregtem Wasserstoff stammt. In dieser schmalen spektralen Linie treten Strukturen der SonnenatmosphĂ€re deutlich hervor, wie Filamente, Protuberanzen und aktive Regionen auf der ChromosphĂ€re.
Die Aufnahme entstand mithilfe des selbstgebauten Spectroheliographen SolEx, der es ermöglicht, gezielt bestimmte WellenlÀngen des Sonnenlichts herauszufiltern. Insgesamt wurden sechs Scans miteinander verrechnet, um eine besonders hohe Auflösung und Detailtreue zu erreichen. Weitere Informationen zum SolEx findest du hier.
Das hier gezeigte Bild wurde nachtrĂ€glich invertiert, um einen verbesserten plastischen Eindruck (3D-Effekt) der Strukturen zu erzielen, und anschlieĂend farblich eingefĂ€rbt (das Originalbild liegt in Graustufen vor).
- Details
- Zugriffe: 1281
Die Anwendung von Pixelverschiebungen bei der Verarbeitung von H-Alpha-Bildern mit dem Spektroheliographen ermöglicht es, verschiedene Bereiche des Sonnenspektrums gezielt zu untersuchen und somit PhĂ€nomene wie Filamente und Protuberanzen in Bezug auf ihre Blau- oder Rotverschiebung detailliert zu analysieren.â
JSolâEx - ein Programm zur Verarbeitung von Solaraufnahmen - bietet die Möglichkeit, durch Anpassung des Pixel-Shifts auch abseites der eingestellten WellenlĂ€nge Auswertungen vorzunehmen. StandardmĂ€Ăig identifiziert die Software die dunkelste Linie im Spektrum und rekonstruiert das Bild basierend auf diesem Zentrumspunkt. Durch die stufenweise VerĂ€nderung des Pixel-Shifts können blau- und rotverschobene Anteile der Wasserstofflinie erfasst werden.
Weiterlesen: Pixel-Shift-Technik zur Darstellung von Blau- und Rotverschiebung in H-Alpha
